Seit 1974 arbeite ich nur noch in der von mir entwickelten „ Mischtechnik
hinter Acrylglas“.
Von Jugend auf betätigte ich mich künstlerisch. Erste Kopien von VanGogh, über alle Techniken wie Aquarell, Ölmalerei bis hin zur Illusionsmalerei und allen möglichen „Kunstversuchen“ wurde gemalt und experimentiert.
Als erster kompetenter Kritiker war mir der bekannte Bildhauer Ernst Steinacker,
ein Verwandter der Familie, stets hilfreich.
In den 60ern auf der Hochschule für Gestaltung in Ulm lernte ich Max Bill kennen und verehren aber auch andere Grössen wie z.B. Ottl Aicher oder Hab Grieshaber.
Da mich die folgenden Jahre aber beruflich in den Malerbetrieb des Vaters führten,
versuchte ich hier bei den Edeltechniken und bei guter Farbgestaltung meine Neigungen unterzubringen.
1974 bei Versuchen mit einer Glasscheibe, nach einem Besuch der Naiven-Ausstellung im Haus der Kunst erkannte ich die Möglichkeiten der Hinterglasmalerei.
Hier probierte ich meine Vorstellungen von moderner Kunst unterzubringen, und nachdem die Scheibe zerbrach , weiter mit Plexiglas meine Kenntnisse von Laurtechnik, Collage und den unterschiedlichsten Farbmaterialien umzusetzen.
Mir gefiel die Leuchtkraft der Farben ( noch heute mit das wichtigste meiner Malerei) und die unendlichen Möglichkeiten der Gestaltungsformen, sowie was ganz eigenständiges zu Stande zu bringen, ohne mit berühmten Kollegen unserer Zunft verglichen werden zu können. Vor allem ab 1985, nachdem ich mich nur noch der Kunst widmen konnte, war ich fleissig und machte Zugleich meine Kenntnisse als
Geschäftsmann zu Nutze, um auf dem Markt Fuss zu fassen.
Bis heute ist dies mein Erfolgsgeheimnis geblieben.
Fast 3000 Arbeiten sind seitdem entstanden und hängen fast in der ganzen Welt.
Dies gab mir auch das Selbstvertrauen, nie von dem eingeschlagenen Weg abzuweichen.
Wenn auch manchmal Kollegen oder Jurymitglieder meinten , meine Bilder sind zu
dekorativ und schön, war mir das immer Anerkennung genug, wenn jemand eines meiner Bilder aufhängte und sich daran erfreute.
Ich wollte nie sozialkritische Themen, Politik oder Probleme der Welt in meine Bilderwelt implizieren. Kunst kommt von Können, und deshalb mache ich mir auch heute noch viel Arbeit, bis meine Bilder entstehen.
Darum kann ich auch mit so berühmten „Bazlern“ wie Penck, Baselitz o.ä.
nicht so viel anfangen. Ich werde noch hoffentlich viele Jahre meinen eigenen Weg gehen können.
Ich möchte Bilder machen im ureigensten Sinn des Wortes.
Natürlich veränderten sich die Arbeiten, die Entwicklung ging weiter und die Palette wurde immer farbenfroher.